Holzpellets Preise 2026: Aktuelle Lage und Prognose
Als Spezialisten für nachhaltige Brennstoffe bei Wood-Břežany s.r.o. beobachten wir den Markt genau. Holzpellets gewinnen an Beliebtheit, da sie eine umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen darstellen. In diesem Beitrag analysieren wir, wo die Holzpellets Preise 2026 stehen, basierend auf aktuellen Daten und Expertenvorhersagen. Wir teilen Einblicke, die Ihnen helfen, informierte Entscheidungen zu treffen, und zeigen, warum es sinnvoll ist, jetzt Holzpellets kaufen.
Der Markt für Holzpellets in Europa wächst stetig. Laut einem Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) wird die EU-Produktion 2026 auf 20,5 Millionen Tonnen steigen, während der Verbrauch bei 23,5 Millionen Tonnen liegt. Das signalisiert eine stabile Versorgung, doch Preise reagieren auf Nachfrage, Wetter und Politik. In Deutschland, unserem Hauptmarkt, liegen die Preise im Januar 2026 bei etwa 355 € pro Tonne für lose Ware, wie der Deutsche Pellet-Verband (DEPV) angibt. Diese Zahlen basieren auf monatlichen Erhebungen und zeigen einen Anstieg um 1,25 Prozent zum Vormonat.
Bei Wood-Břežany s.r.o. bieten wir premium Holzpellets an, die aus nachhaltigem Holz hergestellt sind und ENplus A1 zertifiziert. Unsere Pellets sorgen für effiziente Heizung, niedrigen Aschegehalt und umweltfreundliche Wärme. Kaufen Sie Holzpellets online in Deutschland, mit schneller Lieferung und fairen Preisen ab 300 €/Tonne. Ideal für Heizsysteme, Tierbettung oder Grillen. Kontaktieren Sie uns für individuelle Beratung.
Wir sehen, dass Holzpellets Preise saisonal schwanken. Im Winter steigen sie durch höhere Heiznachfrage, im Sommer sinken sie. Für 2026 prognostizieren Experten einen Jahresdurchschnitt von 315 € pro Tonne, mit Höchstwerten im ersten Quartal bei 330 bis 340 €. Das ergibt sich aus Analysen wie der von Martinkaessler.com, die eine moderate Inflation von 2 Prozent einbeziehen.

Was beeinflusst die Holzpellets Preise 2026?
Mehrere Faktoren formen die Preisentwicklung. Erstens das Wetter: Kalte Winter, wie Anfang 2026, treiben die Nachfrage hoch, was Preise anhebt. Zweitens die Politik: Holzpellets sind von der CO2-Steuer befreit, im Gegensatz zu Gas oder Öl. ÖkoFEN-Heizung betont, dass der CO2-Preis 2026 auf 65 € pro Tonne steigt, was fossile Brennstoffe teurer macht. Drittens die Produktion: Deutschland produziert 3,7 Millionen Tonnen jährlich, mehr als verbraucht, was Stabilität gewährleistet. Hargassner hebt hervor, dass kurze Transportwege und regionale Versorgung Preisschwankungen dämpfen.
Viertens globale Trends: Der EU-Markt wächst mit 4,55 Prozent CAGR bis 2030, laut Mordor Intelligence. In Ländern wie Frankreich oder Polen steigt der Verbrauch, was indirekt Preise in Deutschland beeinflusst. Wir bei Wood-Břežany nutzen diese Erkenntnisse, um wettbewerbsfähige Angebote zu machen. Unsere nachhaltigen Holzpellets mit Zertifikat stammen aus lokalen Quellen und bieten Qualität zu fairen Preisen.
„Holzpellets bleiben der günstigste Brennstoff mit 8,58 Cent pro kWh für die nächsten Jahre“, erklärt der DEPV in einer Prognose bis 2027.
Holzpellets Preisentwicklung: Vergleich mit anderen Brennstoffen
Um die Attraktivität zu verdeutlichen, hier eine Tabelle mit Kostenvergleichen. Daten stammen aus DEPV und Bundesregierungsprognosen für 2026.
| Brennstoff | Preis pro kWh (Cent) | Vorteil gegenüber Holzpellets | Quelle |
|---|---|---|---|
| Holzpellets | 8,58 | – | DEPV |
| Erdgas (inkl. CO2) | 13,60 | +58% teurer | Bundesregierung |
| Heizöl | 12,34 | +44% teurer | DEPV |
| Fernwärme | 15,05 | +75% teurer | USDA |
| Strom (Normaltarif) | 38,44 | +348% teurer | ÖkoFEN |
Diese Tabelle zeigt klar: Holzpellets sind kosteneffizient. Bei uns können Sie hochwertige Holzpellets in Deutschland kaufen, die diese Vorteile maximieren.
Wo Holzpellets kaufen in Deutschland?
Suchen Sie nach „Holzpellets kaufen lokal geliefert nah“? Wir liefern bundesweit. Unsere Produkte erfüllen ENplus-Standards, wie in Was ist die ENplus Zertifizierung? erklärt. Ob für Heizung oder andere Zwecke, Holzpellets bestellen Deutschland ist einfach über unseren Shop.
- Vorteile unserer Pellets: Niedriger Feuchtigkeitsgehalt, hoher Heizwert.
- Tipps zum Kaufen: Achten Sie auf Zertifikate, vergleichen Sie Preise, lagern Sie richtig (siehe Wood Pellet Storage).
- Regionale Fokus: In Städten wie Berlin oder München empfehlen wir frühzeitigen Einkauf.
Historische Preisanalyse: Vom Stabilitätsjahrzehnt zur Krise und zurück
Die Ära der Stabilität (2008-2021): Ein Jahrzehnt der Verlässlichkeit
Von 2008 bis 2021 war der deutsche Pelletmarkt durch eine bemerkenswerte Preisstabilität gekennzeichnet. Im Jahr 2008 lagen die Kosten für eine Tonne Holzpellets bei etwa 170 bis 185 Euro. In den darauffolgenden Jahren pendelte der Preis in einem relativ schmalen Korridor zwischen 220 und 280 Euro pro Tonne. Erst gegen Ende des Jahres 2021 war ein leichter Anstieg auf knapp 300 Euro pro Tonne zu verzeichnen.
Diese Phase war geprägt von einem konstanten und signifikanten Preisvorteil gegenüber fossilen Brennstoffen. Im Zehnjahresmittel waren Pellets rund 25% günstiger als Heizöl und 29% günstiger als Erdgas. Ein weiteres Merkmal dieser Ära waren die klar ausgeprägten und verlässlichen saisonalen Preisschwankungen: Die Preise erreichten typischerweise im Frühsommer ihren Tiefpunkt und stiegen mit Beginn der Heizperiode im Herbst wieder an.
Durchschnittliche Jahrespreise für Holzpellets in Deutschland (2013-2025)
| Jahr | Durchschnittspreis (€/t) | Bemerkung |
|---|---|---|
| 2013 | 273,00 | Stabiles Preisniveau |
| 2020 | 204,40 | Niedriges Preisniveau |
| 2021 | 240,97 | Leichter Anstieg |
| 2022 | 530,90 | Krisenjahr |
| 2023 | 389,66 | Normalisierung beginnt |
| 2024 | 289,00 | Weitere Entspannung |
| 2025 (Jan-Sep) | 329,36 | Vorläufiger Wert |
Basis: 6 Tonnen Abnahme, lose eingeblasen, inkl. MwSt.
Der Preisschock von 2022: Anatomie einer Marktverwerfung
Das Jahr 2022 markierte einen dramatischen Bruch mit der langjährigen Stabilität. Die Pelletpreise explodierten förmlich und stiegen von rund 367 Euro pro Tonne im Januar auf einen historischen Höchststand von über 763 Euro im September. Dies entsprach einer Preissteigerung von mehr als 320% im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Hauptursachen der Krise:
- Nachfrageschock: Der Krieg in der Ukraine und die Angst vor einem Stopp der Gaslieferungen aus Russland lösten einen regelrechten „Run“ auf alternative Heizstoffe aus. Viele Verbraucher sahen in Pellets eine sichere Alternative und versuchten, sich kurzfristig einzudecken.
- Verändertes Bevorratungsverhalten: Aus Sorge vor Versorgungsengpässen füllten viele Bestandskunden ihre Lager deutlich früher als üblich und oft über den eigentlichen Bedarf hinaus. Dieses Hortungsverhalten heizte die Nachfrage zusätzlich an.
- Kosten-Push-Inflation: Explodierende Strompreise für den Betrieb der Pelletwerke sowie stark gestiegene Kraftstoffpreise für den Transport schlugen direkt auf den Endkundenpreis durch.
- Verknappter Rohstoff: Eine nachlassende Baukonjunktur führte zu einer geringeren Auslastung der Sägewerke. Da Pellets primär aus Sägeresthölzern hergestellt werden, verknappte und verteuerte sich der Rohstoff temporär.
Wichtige Erkenntnis: Es handelte sich primär um einen durch externe geopolitische Ereignisse ausgelösten Nachfrage- und Panikschock, nicht um einen strukturellen Zusammenbruch der Angebotsseite. Die deutsche Pelletproduktion blieb 2022 stabil und erreichte sogar einen Rekordwert von 3,6 Millionen Tonnen.

Die Marktkonsolidierung (2023-2025): Rückkehr zur Normalität
Auf den Preisschock folgte eine Phase der raschen Marktkonsolidierung. Bereits im Verlauf des Jahres 2023 war ein signifikanter Preisrückgang zu beobachten, von fast 500 Euro pro Tonne im Januar auf rund 329 Euro im Dezember. Dieser Trend setzte sich 2024 fort, wo die Preise im Sommer sogar unter die Marke von 280 Euro fielen.
Monatliche Preisentwicklung 2022-2025
| Monat | 2022 (€/t) | 2023 (€/t) | 2024 (€/t) | 2025 (€/t) |
|---|---|---|---|---|
| Januar | 366,58 | 499,14 | 327,20 | 306,35 |
| Februar | 373,86 | 428,52 | 314,30 | 363,21 |
| März | 369,32 | 372,51 | 296,20 | 380,20 |
| April | 377,21 | 350,93 | 288,79 | 343,14 |
| Mai | 393,25 | 356,35 | 280,69 | 315,89 |
| Juni | 431,56 | 408,44 | 282,44 | 302,45 |
| Juli | 507,83 | 422,51 | 280,99 | 302,69 |
| August | 682,98 | 403,63 | 277,92 | 310,82 |
| September | 763,76 | 382,16 | 273,75 | 335,04 |
Die Daten für 2024 und 2025 belegen unmissverständlich die Rückkehr des klassischen saisonalen Musters. Die Preise erreichen im Frühsommer (Mai/Juni) ihren Tiefpunkt und ziehen ab August/September mit Beginn der Bevorratung für die Heizsaison wieder an.
Neue Preisbasis: Der deutsche Pelletmarkt hat seine hohe Resilienz und Angebotselastizität bewiesen. Die Krise hat jedoch zu einem strukturell höheren Preisniveau geführt. Ein Vergleich der Tiefstpreise von 2024/2025 (ca. 275-280 €/t) mit den Preisen vor 2021 (oft unter 240 €/t) zeigt eine deutliche Anhebung der Preisbasis, die auf dauerhaft gestiegene Kosten für Energie, Logistik und Personal zurückzuführen ist.
Fundamentale Preistreiber für 2026
Angebotsseitige Faktoren: Stabilität und leichter Kostendruck
Die Angebotsseite des deutschen Pelletmarktes präsentiert sich für 2026 äußerst robust:
Produktion und Versorgungssicherheit:
- Deutschland ist mit einer prognostizierten Produktionsmenge von rund 3,8 Millionen Tonnen für 2025/2026 der größte Pelletproduzent in Europa
- Bei einem Inlandsverbrauch von etwa 3,6 Millionen Tonnen ist das Land nicht nur vollständig autark, sondern agiert als Nettoexporteur
- Diese hohe Eigenversorgungsquote gewährleistet eine außergewöhnliche Versorgungssicherheit
Rohstoffverfügbarkeit:
- Etwa 90% der Pellets werden aus Sägerestholz (Sägespäne, Hackschnitzel) hergestellt, das als Koppelprodukt in der Holzindustrie anfällt
- Derzeit wird nur rund die Hälfte der in Deutschland verfügbaren Sägeresthölzer für die Pelletproduktion genutzt, was erhebliche ungenutzte Kapazitätsreserven aufzeigt
- Aktuelle Entwicklung: Die Preise für Rundholz waren Ende 2025 auf den höchsten Stand seit 35 Jahren gestiegen, was zu einer leichten Verknappung von Sägenebenprodukten führt
Produktions- und Logistikkosten:
- Für 2026 wird eine moderate Inflationsrate von rund 2,0% bei den Erzeugerpreisen prognostiziert
- Leicht steigende Transportkosten durch Kraftstoffpreise und CO₂-Abgabe auf Diesel
Entscheidender Vorteil: Die Angebotsstruktur des deutschen Pelletmarktes ist durch ihre hohe Inlandsproduktion und die Nutzung heimischer Reststoffe fundamental von den geopolitischen Risiken entkoppelt, die die globalen Märkte für importiertes Öl und Gas prägen.
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Warum Holzpellets 2026 günstig kaufen?
Die Prognose deutet auf Stabilität hin, doch steigende Nachfrage könnte Preise drücken. Laut Global Market Insights wächst der Markt bis 2035 auf 16,8 Milliarden USD. Handeln Sie jetzt: Holzpellets Preise Deutschland prüfen und bestellen.
Lagern Sie trocken, wie in unseren Tipps beschrieben. Vermeiden Sie Feuchtigkeit für optimale Leistung.
Heizkostenvergleich 2026 (Prognose)
Für ein Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Jahreswärmebedarf
| Energieträger | Grundpreis (ct/kWh) | CO₂-Abgabe | Gesamtpreis (ct/kWh) | Jahreskosten (€) | Ersparnis vs. Pellets |
|---|---|---|---|---|---|
| Holzpellets | 6,30 | 0,00 | 6,30 | 1.260 | – |
| Heizöl | 8,80 | 2,07 | 10,87 | 2.174 | 914 € (42%) |
| Erdgas | 9,00 | 1,40 | 10,40 | 2.080 | 820 € (39%) |
Fazit: Die Bundesregierung geht davon aus, dass Holzpellets bis 2027 der günstigste Brennstoff sein werden.
Preisprognose für Holzpellets in Deutschland 2026
Basis-Szenario und Preisprognose
Unter der Annahme einer stabilen Angebotslage, einer politisch gestützten Nachfrage und einer moderaten allgemeinen Inflationsrate wird für das Jahr 2026 ein bundesweiter Jahresdurchschnittspreis von 315 Euro pro Tonne (bei Abnahme von 6 Tonnen, inkl. MwSt.) prognostiziert.
Prognostizierter Preiskorridor: 290 €/t bis 340 €/t
- Untergrenze (290 €/t): Erwarteter Tiefstpreis in den Sommermonaten
- Obergrenze (340 €/t): Spitzenpreis zu Beginn der Heizperiode
Dieses Preisniveau liegt bewusst über dem Durchschnitt der Jahre vor 2022, um die gestiegenen strukturellen Kosten für Produktion und Logistik abzubilden, bleibt aber deutlich unter den Extremwerten der Krise.
Saisonaler Preisverlauf 2026 (Modellprognose)
Januar – März:
- Preisniveau: 330-340 €/t
- Die Preise starten auf hohem Niveau aus dem Winter 2025/26
- Hohe Nachfrage durch Kältewelle (wie aktuell beobachtet)
April – Juli (OPTIMALES KAUFFENSTER):
- Preisniveau: 290-300 €/t
- Saisonaler Tiefpunkt im Mai/Juni
- Nach dem Ende der Heizperiode deutlicher Preisrückgang
- Entspannte Nachfrage und gut gefüllte Lager bei Händlern
August – Oktober:
- Preisniveau: 310-325 €/t
- Saisonüblicher Preisanstieg mit Beginn der Bevorratung
- Schrittweise Erhöhung der Nachfrage
November – Dezember:
- Preisniveau: 330-340 €/t
- Weiterer Anstieg zum Winter hin
- Oberes Ende des Preiskorridors wird erreicht
Risikofaktoren und alternative Szenarien
Positives Risiko (Niedrigere Preise):
- Ausgeprägte Rezession in der Baubranche könnte das Angebot an Sägerestholz erhöhen
- Außergewöhnlich milder Winter 2025/26 würde die Nachfrage dämpfen
- Möglicher Preiskorridor: 270-320 €/t
Negatives Risiko (Höhere Preise):
- Unerwarteter Konjunkturaufschwung könnte Produktionskosten stärker als erwartet ansteigen lassen
- Extrem langer und kalter Winter 2026/27 könnte zu Nachfragespitzen führen
- Anhaltende Verknappung von Sägenebenprodukten
- Möglicher Preiskorridor: 310-370 €/t
Wahrscheinlichkeitseinschätzung: Das Basis-Szenario wird mit 70% Wahrscheinlichkeit als am realistischsten eingeschätzt.
Pellets-Qualität: Zertifizierungen und Normen verstehen
Warum Qualität bei Holzpellets entscheidend ist
Die Qualität von Holzpellets hat großen Einfluss auf:
- Heizleistung: Hochwertige Pellets mit geringem Wassergehalt liefern mehr Wärme pro Kilogramm
- Wartungsaufwand: Niedriger Aschegehalt reduziert Reinigungsintervalle
- Lebensdauer der Heizung: Qualitätspellets verhindern Verschlackung und Beschädigungen
- Emissionen: Bessere Verbrennung bedeutet geringere Schadstoffemissionen
Die wichtigsten Qualitätsnormen und Zertifikate
1. Grundnorm: DIN EN ISO 17225-2
Die europäische Grundnorm definiert drei Qualitätsklassen:
- Klasse A1: Höchste Qualität, für private Pelletheizungen und -öfen
- Klasse A2: Für größere Feuerungen im gewerblichen Bereich
- Klasse B: Industriepellets, nicht für Privathaushalte geeignet
2. ENplus A1-Zertifizierung
Träger: Deutsches Pelletinstitut (DEPI) / European Pellet Council (EPC)
Besonderheiten:
- Zertifiziert die gesamte Lieferkette vom Hersteller bis zum Endkunden
- Strenge Kontrolle von Produktion, Lagerung und Transport
- Jährliche Audits und Stichprobenkontrollen
- Rückverfolgbarkeit durch eindeutige ID-Nummern (z.B. DE XXX für Produzenten)
- Übertrifft in einigen Punkten die Grundnorm
Qualitätsmerkmale ENplus A1:
- Heizwert: ≥ 4,6 kWh/kg
- Wassergehalt: ≤ 10%
- Aschegehalt: ≤ 0,7%
- Mechanische Festigkeit: ≥ 97,5%
- Feinanteil: ≤ 1% (< 3,15 mm)
3. DINplus-Zertifizierung
Träger: DIN CERTCO (TÜV Rheinland Gruppe)
Besonderheiten:
- Weltweit anerkanntes Qualitätszeichen
- Basiert auf DIN EN ISO 17225-2
- Fokus auf Produktqualität und werkseigene Kontrolle
- Jährliche Überprüfungen der Produktionsstätten
- Zertifikat gültig für fünf Jahre (bei Erfüllung der Kriterien)
- Keine Lizenzgebühren pro produzierte Tonne
Qualitätsmerkmale DINplus:
- Vergleichbar mit ENplus A1
- Teilweise strengere Anforderungen beim Aschegehalt
- Hohe Asche-Erweichungstemperatur (≥ 1.200°C)
ENplus vs. DINplus: Was ist besser?
Beide Zertifikate garantieren höchste Qualität. Die Unterschiede:
| Kriterium | ENplus A1 | DINplus |
|---|---|---|
| Lieferkette | Gesamte Kette zertifiziert | Produktion + separate Logistikzertifizierung |
| Kontrolle | Inklusive Händler und Transport | Primär Produktion |
| Transparenz | ID-Nummer öffentlich prüfbar | ID-Nummer nicht öffentlich einsehbar |
| Verbreitung | Europa-weit führend | Weltweit anerkannt |
| Kosten | Lizenzgebühren | Keine Lizenzgebühren |
Empfehlung: Beide Zertifikate sind ausgezeichnet. Achten Sie beim Kauf darauf, dass mindestens eines der beiden Siegel vorhanden ist.
Qualitätskontrolle beim Kauf: So prüfen Sie selbst
Vor dem Kauf:
- Zertifikat prüfen (ENplus A1 oder DINplus)
- ID-Nummer notieren und online verifizieren
- Deklarierte Werte checken (Heizwert, Aschegehalt, etc.)
- Bewertungen des Händlers lesen
Bei der Lieferung:
- Zertifikat auf Lieferschein kontrollieren
- Temperatur der Pellets prüfen (sollte nicht über 60°C liegen)
- Optische Kontrolle: Einheitliche Größe, wenig Abrieb
- Geruchstest: Angenehmer Holzgeruch, kein muffiger Geruch
Nach dem Einblasen:
- Staubentwicklung im Lagerraum beurteilen
- Erstes Anheizen: Gleichmäßige Verbrennung beobachten
Premium-Pellets: Lohnt sich die Mehrausgabe?
Spezielle Veredelungsverfahren:
- pelprotec / PowerPlus Pellets: Anti-Abrieb-Versiegelung mit Pflanzenöl beim Einblasen
- Vorteil: Deutlich reduzierte Staubentwicklung im Lagerraum
- Mehrpreis: Circa 5-10 €/t
- Empfehlung: Lohnenswert bei sensiblen Lagerräumen oder hohen Qualitätsansprüchen
Strategische Kaufempfehlung: So sparen Sie 2026 am meisten
Das optimale Kauffenster: Frühsommer 2026
Beste Kaufzeit: Mai bis Juli 2026
In diesen Monaten treffen mehrere günstige Faktoren zusammen:
- Nachfrage nach Heizmaterial auf Jahrestiefpunkt
- Lager der Produzenten und Händler gut gefüllt
- Logistikkapazitäten entspannt
- Niedrigste Preise des Jahres (290-300 €/t)
Einsparpotenzial: 5-10% oder mehr gegenüber einem Kauf im Herbst oder Winter. Bei einer Füllmenge von sechs Tonnen bedeutet das eine Ersparnis von 100-150 Euro.

Taktische Maßnahmen zur weiteren Kostenoptimierung
1. Mengenrabatte optimal nutzen
Preisstaffelung (Beispiel):
- 3 Tonnen: 325 €/t = 975 € gesamt
- 6 Tonnen: 295 €/t = 1.770 € gesamt (Ersparnis: 180 €)
- 10 Tonnen: 285 €/t = 2.850 € gesamt (Ersparnis: 400 €)
Empfehlung: Füllen Sie das Lager in einer einzigen Lieferung vollständig auf.
2. Regionale Preisunterschiede nutzen
Durchschnittliche Preisunterschiede (Beispiel Juni 2025):
- Süddeutschland (Bayern, BW): 300,79 €/t
- Mitteldeutschland: 301,16 €/t
- Nord-/Ostdeutschland: 311,79 €/t
Grund: Höhere Dichte an Produktionsstätten im Süden durch größeres Waldaufkommen
Empfehlung: Nutzen Sie Online-Preisvergleichsportale wie HeizPellets24.de oder Aktion-Holzpellets.de
3. Sammelbestellungen organisieren
- Mit Nachbarn zusammentun
- Gemeinsame Großbestellung platzieren
- Zusätzliche Mengenrabatte aushandeln
- Lieferkosten pro Person reduzieren
Einsparpotenzial: Weitere 5-8% möglich
4. Langfristige Lieferverträge prüfen
Einige Händler bieten Pauschalverträge an:
- Festpreis über mehrere Jahre
- Planungssicherheit
- Schutz vor Preisanstiegen
Vorsicht: Nur sinnvoll bei aktuell niedrigem Preisniveau (z.B. im Frühsommer 2026)
5. Finanzierungsoptionen nutzen
Viele Händler bieten inzwischen:
- Ratenzahlung über 6-18 Monate
- Verteilung der Brennstoffkosten über die Heizperiode
- Oft zinsfreie Finanzierung
Lieferung: Darauf sollten Sie achten
Optimale Lieferbedingungen:
- Freie Zufahrt zum Lagerraum (mind. 3,5 m breit)
- Einblasschlauch max. 30 Meter
- Höhenunterschied max. 10 Meter
- Trockener, sauberer Lagerraum
- Mindestabstand zu brennbaren Materialien
Wichtig bei der Lieferung:
- Einblasdruck kontrollieren (max. 3 bar)
- Liefermenge wiegen lassen
- Lieferschein genau prüfen
- Zertifikat und ID-Nummer notieren
Lagerung: So bleibt die Qualität erhalten
Grundregeln:
- Trocken lagern (Luftfeuchtigkeit < 60%)
- Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
- Belüftung sicherstellen (CO-Gefahr!)
- Abstand zu Heizkessel mindestens 1 Meter
- Regelmäßig Füllstand kontrollieren
Lagerdauer: Bei optimalen Bedingungen bis zu 2 Jahre problemlos möglich
Key Takeaways
- Holzpellets Preise 2026: Durchschnitt 315 €/Tonne, saisonal variierend.
- Sparen Sie mit uns: Holzpellets online kaufen Deutschland.
- Umweltvorteil: CO2-neutral und zertifiziert.
- Prognose: Stabil, günstiger als Alternativen.
- Handeln: Kontaktieren Sie Wood Brezany.
Häufige Fragen zu Holzpellets Preisen
Was kostet eine Tonne Holzpellets 2026?
Im Durchschnitt 315 €, abhängig von Region und Menge. Prüfen Sie aktuelle Holzpellets Preise.
Warum steigen Holzpellets Preise?
Durch Nachfrage, Wetter und globale Trends. Doch sie bleiben günstig, wie DEPV berichtet.
Wo günstige Holzpellets kaufen?
Bei uns: Holzpellets kaufen.
Sind Holzpellets sicher für drinnen?
Ja, bei richtiger Nutzung. Mehr in Sind Holzpellets sicher für drinnen?.
Wie lange halten Holzpellets?
Eine Tonne reicht für 5000 kWh, je nach System.
Welche Holzpellets sind die besten?
Zertifizierte wie unsere Holzpellets EN Plus A1 kaufen.
Preisentwicklung Pellets 2026?
Stabil mit leichten Anstiegen im Winter, siehe Preisentwicklung Pellets 2026.
References:
- DEPV: https://www.depi.de/
- USDA Report: https://apps.fas.usda.gov/newgainapi/api/Report/DownloadReportByFileName?fileName=Wood+Pellets+Annual_The+Hague_European+Union_E42025-0004
- Martinkaessler: https://www.martinkaessler.com/holzpellets-wo-stehen-die-preise-2026
- Hargassner: https://www.hargassner.com/de-de/news/holzpellets-preistrend-in-deutschland
- Mordor Intelligence: https://www.mordorintelligence.com/industry-reports/europe-wood-pellet-market
- Global Market Insights: https://www.gminsights.com/industry-analysis/wood-pellet-market
- ÖkoFEN: https://oekofen-heizung.de/weitere-inhalte/neuigkeiten/co-preis-treibt-heizkosten—nicht-fuer-pellets-und-holz-617
